Der Film entstand als Bachelorarbeit und wurde bewusst mit der Handykamera gedreht. Die Kamera ist dabei nicht nur Beobachter, sondern ein emotionaler Körper: Ihre Bewegung verdreht die Orientierung, kippt den Raum und macht Desorientierung spürbar als würde die Wirklichkeit kurz aus der Achse geraten. Die Bildsprache ist u. a. inspiriert von der radikalen, körpernahen Kameraführung, wie man sie aus Filmen von Gaspar Noé kennt: nicht als Kopie, sondern als Impuls für eine eigene visuelle Haltung, in der Perspektive, Unruhe und Nähe Teil der Erzählung werden.