Über mich

Ich bin Fotograf und Filmemacher in Berlin.
Meine Arbeit bewegt sich zwischen Fotografie, Film, Text und innerem Monolog. Mich interessiert nicht nur, wie ein Mensch aussieht, sondern was in einem Blick, in einer Geste oder in einem stillen Moment verborgen liegt.

Fotografie als Erzählung

Für mich ist Fotografie keine reine Abbildung der Realität. Sie ist eine Möglichkeit, innere Zustände sichtbar zu machen: Sehnsucht, Entfremdung, Nähe, Erinnerung, Unsicherheit oder das Gefühl, in einer Stadt zu verschwinden.

Ich arbeite oft mit Menschen, Orten und kleinen Situationen, die auf den ersten Blick alltäglich wirken. Doch genau dort suche ich nach einer zweiten Ebene – nach einer Atmosphäre, die zwischen Realität und Vorstellung liegt.

Filmische Bildsprache

Meine Bilder entstehen oft wie Szenen aus einem Film. Ich denke in Licht, Bewegung, Rhythmus, Blickrichtungen und Pausen. Ein Bild soll für mich nicht nur schön sein, sondern eine Geschichte öffnen – auch wenn diese Geschichte nicht vollständig erzählt wird.

Mich interessieren Momente, in denen etwas nicht ausgesprochen wird: ein Blick zur Seite, ein Körper im Raum, eine Person vor einem Fenster, eine Figur in der Stadt. Diese Zwischenräume sind für mich oft stärker als klare Erklärungen.

Text und Bild

Neben der Fotografie schreibe ich poetische Texte, die meine Bildwelten begleiten. Die Texte sind keine klassischen Beschreibungen der Bilder, sondern Erweiterungen: Fragmente von Gedanken, Erinnerungen und inneren Stimmen.

Durch die Verbindung von Text und Bild entsteht eine eigene Form des Erzählens – irgendwo zwischen Fotoessay, Filmstill und literarischem Monolog.

Meine künstlerische Entwicklung

Ich entwickle zurzeit meine eigene Handschrift und Bildsprache. Dabei geht es mir um eine visuelle Welt, die melancholisch, cineastisch und emotional ist, aber gleichzeitig präzise bleibt.

Meine Arbeiten beschäftigen sich mit der Frage, wie Menschen einander sehen, wie Erinnerung entsteht und wie viel von der Wirklichkeit durch unsere eigene Wahrnehmung geformt wird.

Ich möchte Bilder schaffen, die nicht sofort alles erklären, sondern nachhallen. Bilder, in denen man etwas fühlt, bevor man es versteht.