Erinnerungen ziehen an mir vorbei wie die Berliner U-Bahn:

ein Rattern, ein Lichtstreifen, ein kurzer Blick durchs Fenster und weg.

Manche halten nur eine Station lang.

Andere fahren durch mich hindurch, ohne anzuhalten.

Ich sehe Gesichter, die ich längst vergessen wollte,

wie Spiegelungen im Glas: da, solange der Zug noch fährt.

Und wenn die Türen schließen, bleibt nur der Nachhall

dieses metallische „gleich… gleich…“,

als würde die Zeit selbst abfahren.