Die Villa
Das Sonnenlicht kämpfte sich mühsam durch das dichte Blätterdach der Bäume, brach sich an der Fensterscheibe und glitt sanft hinab auf meine Kaffeetasse.
Ich versank in diesem Anblick, bis sich die Fantasie einschaltete, um der Erzählung eine eigene Richtung zu geben. Du standst auf dem Balkon, die Augen geschlossen, und genossest die Wärme der Strahlen auf deinen Lidern. Wie in einem impressionistischen Gemälde warst du ein flüchtiger Pinselstrich aus Einbildung und Wirklichkeit.
Ich trat hinaus auf den Balkon, um ein paar Worte mit dir zu wechseln. Plötzlich drehtest du dich um und die Grenze zwischen Vorstellung und Realität löste sich auf.